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Mein Wochenbett mit dem Babymädchen

Ich fühlte mich direkt nach der Geburt wie eine Superheldin, ich hatte ein Baby rausgepresst, und fühlte mich quasi bereit, direkt wieder auf’s Feld zu springen. Direkt nach der Geburt hüpfte ich in der Wohnung rum um Fotos zu machen… Ich wusste aber, dass es nicht so gesund wäre so ein Tempo weiter zu halten. Ich habe mich richtig zwingen müssen, mein Tempo zu reduzieren und zwei Wochen lang einfach nichts zu tun. Ich bin so froh, dass ich es geschafft habe. Es waren glaube ich zwei der schönsten Wochen meines Lebens. 

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Mit dem ersten Kind musste ich schon nach 4 Tagen auf den Beinen sein und Tag und Nacht funktionieren. Das Kuscheln und Kennenlernen habe ich trotzdem genossen, nur nicht so bewusst wie dieses Mal. Viele Besucher hatte ich damals, und ohne es zu merken, hat es mich doch sehr gestresst. 

Hier sind meine Empfehlungen für ein schönes Wochenbett – aus meinen ganz persönlichen Erfahrungen:

Im Voraus das Wochenbettzimmer schön gestalten. Du wirst viel Zeit dort verbringen!

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Ein Beistellbett anzuschaffen. Erst für dich und deinen Kram (Obst und andere Snacks, Getränke, Tempos, Lesestoff…), dann später für das Baby.

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In der ersten Woche gar keinen Besuch zu empfangen (es sei denn, du brauchst Hilfe). Meine Mutter war erst tödlich beleidigt, aber sie hat es dann schließlich akzeptiert.

In der zweiten Woche dann nur wenige Besucher (2 Besuche fand ich genug).

Ab der dritten Woche mehr Besucher empfangen. Auch dann ist das Baby klein und süß!

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Schon vor der Geburt deine Lieblingschokolade als Geschenk einpacken. Es ist eine Supermotivation, und außerdem wird’s nicht vorher aufgegessen.

Leckere Säfte auf Vorrat haben. Die ersten zwei Wochen muss viel getrunken werden.

Im Wochenbett nicht auf die Figur zu achten. Gut und ausgewogen essen, aber auch ruhig verwöhnen (lassen)! Gesünder zu leben bzw. Abnehmen geht auch später!

Nicht jedermanns Sache  und normalerweise auch nicht meins, aber im Wochenbett empfehle ich bei Schmerzen Schmerztabletten zu nehmen. Die Brust kann höllisch weh tun, und die Gebärmutter zieht sich bei manchen schmerzhaft zusammen durch die Nachwehen. Wenn die empfohlene Dosis nicht überschritten wird, gelangen die Medikamente auch nicht in die Muttermilch (vor Einnahme unbedingt mit der Hebamme besprechen). Schmerzlinderung hat mein Wochenbett um einiges schöner gemacht.

Oft kann und sollte man auf den Instinkt hören was einem gut tut und nicht. Was für die eine Mutter richtig ist, ist für die andere falsch. Ich muss aber gestehen, dass mein Instinkt war, weiter zu funktionieren und nicht die Ruhe zu geniessen. Ich bin so froh, dass ich es trotzdem geschafft habe. 

Alles Liebe, eure Frau DIY